MARKTGEMEINDEAMT ANGER
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Das Heimatmuseum Rauchstubenhaus

Zum Karl in Edelschachen

Erfahren Sie mehr über die Lebensweise und Kultur der Bergbauern und Handwerker von einst. Über Jahrhunderte blieb dieses Bauernhaus unverändert.

Die Rauchstube ist komplett eingerichtet und wird noch zum Kochen und Selchen beheizt.
Dann hängen unter der pechschwarzen Tramdecke gebeizte Fleischstücke im Rauch.
Gelegentlich kochen wir für unsere Gäste auch noch den „Häfennigl“ am offenen Herdfeuer.

Die original erhaltene Einrichtung, bemalte Kästen, Werkzeuge der Bauern, Schindel - und Strohdachdecker, der Fassbinder, Schuster, Schneider und Weber, sowie alte Bilder und Dokumente lassen die Vergangenheit erahnen.

Über 300 Schaustücke erzählen von Freud und Leid in alter Zeit.

Über den folgenden Link können Sie auf Youtube einen von Helmut Spreitzhofer gedrehten Film über das Rauchstubenhaus sehen...

Lage des Heimatmuseums:

Das Heimatmuseum steht auf 800 m Seehöhe. Es gehört zur Streusiedlung  Edelschachen in der ehemaligen Gemeinde Naintsch im Naturpark Almenland.

Vom Hauptplatz der Markgemeinde Anger im Apfelland fahren Sie auf einer Bergstraße 4 Km zum Museum.

Blumenwiesen, saftige Weiden, grasende Kühe, alte Hirschbirnbäume, die Aussicht  von der Rax über das Feistritztal bis zur Riegersburg - an klaren Tagen sogar bis Slowenien - schon die Fahrt zum Museum ist ein Erlebnis.

Auch mehrere markierte Wanderwege aus Apfelland und Almenland führen zum Rauchstubenhaus.


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Während man auf der Burg Waxenegg erahnen kann wie die Herrschaft vor hunderten von Jahren lebte, kann man 2 km oberhalb der Burg die Rauchstube besichtigen und im Museum die Lebensgewohnheiten der Bauersleute erkunden.

Das "Rauchstubenhaus zum Karl in Edelschachen" ist eines der letzten funktionierenden Rauchstubenhäuser im Alpenraum. Betritt man die rauchgeschwärzte Stube, meint man, die Zeit sei stehengeblieben. Ein Häuflein Asche am offenen Herd mit einem Feuerhut, das Tafelbett und die Wiege, der klobige „Joggltisch“ mit dem Mostkrug, der Herrgottswinkel und vieles andere vermitteln den Eindruck, die Familie sei eben nicht zu Hause.

In der „Labn“ (Vorhaus) und im Dachgeschoß reihen sich gruppenweise geordnet rund 300 Geräte, derer sich die Bauersleute bei ihrer mühsamen Arbeit in Haus und Hof bedienten.

Schon 1456 wurden die ansässigen Bauern erwähnt, im Trambaum des Stüberls ist die Jahrzahl 1727 eingekerbt, wahrscheinlich die Zeit eines Um- oder Neubaues.

Seit 1967 ist das Rauchstubenhaus nicht mehr bewohnt und wird von der Marktgemeinde Anger als Heimatmuseum betrieben.

Besondere Verdienste um den Erhalt des Gebäudes, vor allem aber um die Beschaffung der unzähligen bäuerlichen Werkzeuge und Alltagsgüter haben sich die Mitglieder des "Rauchstubenausschusses" der Gemeinde Anger erworben, an der Spitze der ehem. Schuldirektor OSR Otto Schmölzer und Altbürgermeister Peter Stoppacher.

2004 wurde als nächste Sanierungsmaßnahme des alte Schindeldach neu gedeckt. Damit "erstrahlt" das Rauchstubenhaus auch von außen wie neu und lädt zu einem Besuch - nicht nur bei Schlechtwetter - ein.

Öffnungszeiten: Ganzjährig von Donnerstag bis Sonntag
Führungen: täglich um 10:00, 11:00, 15:00, 16:00 Uhr und Juli/August auch um 17:00 Uhr

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Für die Aufnahmen der 183. Sendung "Klingendes Österreich" war Sepp Forcher und sein Team zu Gast im Heimatmuseum Rauchstubenhaus. Die Sendung "Ober- und unterirdische Wunderwelten" zwischen Pöllauberg und Frohnleiten wurde am Samstag, dem 17. Oktober 2015, um 20.15 Uhr in ORF2 ausgestrahlt.

Musikalisch wurde Sepp Forcher von Pöllauberger Vierkant, 3-fach zithrig, Vorauer Knopferlduo, Männerquartett Berger, konsGeiger, Birkfelder5, Chor der Pfarrkirche Frohnleiten und dem Musikverein Frohnleiten begleitet.

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Sepp Forcher (Mitte) umrahmt von Bgm. Hubert Höfler (rechts) sowie Peter Almer (links).