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MARKTGEMEINDEAMT ANGER
Südtiroler Platz 3, 8184 Anger
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E-Mail: gde@anger.gv.at
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» Blutspendetermin in Anger

Blutspendetermin in Anger

Sie können am Dienstag, dem 26. Oktober 2021, in der Zeit von 08:00 bis 12:00 Uhr bei der Freiwilligen Feuerwehr Anger, 8184 Florianiweg 10, Blut spenden.

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Programm KOMM.st 2021

Filename: KOMM_ST 2021_A1 Programmkalender_PRINT, Format: .pdf, Größe: 1 MB

Neue Kunst Alte Orte

Kulturelle Nahversorgung Oststeiermark

10 Jahre KOMM.ST

Im letzten Jahr war viel die Rede von den sogenannten Grundbedürfnissen. Auch wenn sich wohl alle einig sind, dass Nahrung, Gesundheit und Infrastruktur die für alle essentiellen Voraussetzungen für ein lebenswertes Leben sind, so bewerten wir andere Errungenschaften der Menschheit unterschiedlich, was ihre Wichtigkeit angeht. Ein Begriff, der in solchen Diskussionen immer wieder auftaucht, ist die Kultur. Es ist ein schwieriger, diffuser Begriff. Er heißt alles und gleichzeitig nichts. Die Kultur ist oft ein Kampfmittel für politische Agitation jeglicher Ideologie, aber auch das, was hinter den Wänden wächst, wenn wir irgendwo ein Loch in der Wasserleitung haben. Viele Wörter haben nicht nur eine beschreibende, sondern auch immer eine emotional aufgeladene Bedeutung, und in diesem Deutungskampf spielt die Kultur in der obersten Liga. Und dann gibt es noch die Kunst. 

Die Kunst ist besser als ihr Ruf. Oft wirkt sie wie eine Cocktailparty in einem Elfenbeinturm, zu dem wir keine Eintrittskarte haben und eigentlich auch nicht wollen. Sie lässt uns oft ratlos zurück und oft ist das nicht einmal unsere eigene Schuld. Doch wie bei anderen Begriffen ist auch die Kunst viel mehr als das, was auf den ersten Blick als unnötig erscheint. Auch wenn die Menschen in der Steinzeit erst einmal jagen gehen und Feuer machen mussten, am Abend in der Höhle haben sie sich Geschichten erzählt. Sie haben aus Knochen Flöten geschnitzt und aus Pflanzen Farben gemischt, mit denen sie die Wände ihrer Höhlen mit erzählerischen und perspektivischen Meisterwerken verzierten. Und dann sind sie schlafen gegangen. Auch wenn es die Kunst in Zeiten wie diesen schwer hat, sie war seit Anbeginn für uns da und wird es auch immer sein. Niemand muss sich mit Kunst auseinandersetzen. Aber es zahlt sich aus und sie zahlt es vor allem meistens zurück. 

Was hat all das nun mit dem KOMM.ST zu tun? Nun: Das KOMM.ST ist ein Kunst-Festival. Deshalb feiern wir heuer unseren zehnten Geburtstag mit einer Vernissage der aus Koglhof stammenden und international tätigen Künstlerin Ulrike Königshofer. In ihrer Installation “Cast of Water” holt sie einen ganzen See ins KOMM.ST LAB im Steinpaißhaus. 

Das KOMM.ST ist ein multimediales Festival. Deshalb präsentieren wir an diesem Tag auch einen 10-Jahre-KOMM.ST-Bildband, der die mit der Kamera festgehaltenen magischen Momente der letzten Jahre auf hochglänzendem Papier verewigt und in jedem Bücherregal stehen sollte. 

Das KOMM.ST ist ein Theaterfestival. Im Zetzbochstüberl präsentiert die Gruppe „Kokoloresk“ ein Stück, das erst an diesem Abend entstehen wird. Drei Improvisationskünstlerinnen tragen die Wand zwischen Bühne und Publikum trocken ab und erzählen gemeinsam mit den ZuseherInnen Geschichten, bei denen man dabei gewesen sein sollte. 

Das KOMM.ST ist ein pädagogisches Festival. Beim „Biohacking“ lernen die Schülerinnen und Schüler der Region, wie sie Pflanzen verstehen, formen und in etwas noch nie Dagewesenes verwandeln können. Beim Street Art Workshop werden sie ein opulentes Kunstwerk auf die Wand zaubern.

Das KOMM.ST ist ein Musikfestival. Deshalb kommt heuer der Tiroler Tuba-Gott TubAffinity zum Stixn. Der anarchistische Vollprofi kann eigentlich nicht wirklich beschrieben, sondern nur erlebt werden.  

Das KOMM.ST ist ein ganzjähriges Festival. Eine Ausstellung über Corona in Colorado, die besten Arbeiten der Cartoon-Künstlerin Elisabeth Semrad und noch ein paar feine Ausstellungen gibt es heuer zu besuchen. 

Das KOMM.ST ist ein Festival-Festival. Ein Wochenende im Herbst wird zum KÜLML KOMM.ST am gleichnamigen Schloss. Zu Gast sind: die Singer-Songwriterin Vida Noa, die Vokal-Virtuosin Tania Saedi und der kubanische “König der Gitarre” Marco Tamayo. Und weil drei hochwertige Konzerte nicht genug sind, gibt es delikate Speisen und Getränke von BioHoch3. 

Das KOMM.ST ist ein sicheres Festival. Wir sorgen dafür, dass die Hygienebedingungen vor Ort passen und alle Regeln genau eingehalten werden, die da noch kommen mögen. Wir wollen dieses mühsame Virus nämlich echt dringend loswerden. 

Seit zehn Jahren bringt das KOMM.ST Kunst und Kultur in die Region Anger-Weiz? Nein. Die Kunst bringen die Künstlerinnen und Künstler, die Kultur bringt das Publikum. Das KOMM.ST will lediglich dafür sorgen, dass dieser Austausch passiert und Dinge entstehen, die lange in Erinnerung bleiben. Ausschweifende Parties und auf den letzten Zentimeter gefüllte Veranstaltungen wird es heuer nicht geben. Aber wir beachten alle nötigen Sicherheitsvorkehrungen und feiern trotzdem. Wir feiern die Kunst und wir feiern die Kultur. Feiern Sie mit uns. 

Das KOMM.ST Team


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